Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah… Balkonien findest du langweilig? Von wegen! Gerade im Sommer zeigt sich Österreich doch von seiner schönsten Seite: Mit unseren Aktivitäten für die Sommerferien kommen Adrenalin-Junkies, Wasserraten und Sonnenanbeter gleichermaßen voll auf ihre Kosten – lass dich inspirieren!

Lässiger Balance-akt: Stand Up Paddling & SUP Yoga

Es wird gepaddelt, was das Zeug hält: Stehpaddeln – oder kurz und knackig SUP genannt – liegt gerade voll im Trend. Warum? Ganz einfach: Es macht jede Menge Spaß und kann auch von Wassersport-Neulingen mühelos erlernt werden.

Für ordentlichen (SUP) Schub benötigst du neben einem Board ein Stechpaddel – und schon kann es losgehen! Als effektives Ganzkörpertraining stärkt Stand Up Paddling nicht nur deine Tiefenmuskulatur, sondern fördert auch Balance und Koordination – das Fitnessstudio kannst du dir somit im Sommer getrost sparen!

Apropos: Schon mal Shirshasana auf dem Wasser geübt? Dann wird es aber höchste Zeit! Yoga im Park war gestern, denn diesen Sommer verlagern wir unsere Praxis auf’s Surfboard – SUP Yoga macht’s möglich! Die Wellenbewegungen sind eine echte Herausforderung für deine Balance, aber keine Sorge: Im schlimmsten Fall wird dein Kopfstand eben zum Kopfsprung – immer schön flexibel bleiben!

SUP & Kayak Center Wien

www.supcenter-wien.at
Wo: Gänsehäufelbad (Alte Donau), Vienna City Beach Club und Copa Beach (Neue Donau)
Preis: Regulär 13 Euro pro Stunde, zwei Stunden After-Work-Special 19 Euro

SUPXperience Graz

www.supxperience.at
Wo: Schwarzlsee oder Mur Stausee
Preis: 20 Euro für 75 Minuten

Driftwood by Danique Salzburg

www.driftwood.at
Wo: Mattsee
Preis: SUP-Basiskurs 30 Euro für 90 Minuten

Anschnallen, bitte! Flying Fox

Die österreichische Bergwelt findest du zwar wunderschön, dir fehlt aber schlichtweg die Lust, sie zu Fuß zu erklimmen? Dann genieße doch einfach ihren Anblick aus der Vogelperspektive, während du ganz lässig durch die Lüfte segelst! Mit einer Länge von 1.600 Metern und einer Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h ist der Flying Fox XXL in Saalfelden eine der schnellsten und längsten Stahlseilrutschen der Welt (Standardflug 79 Euro). Höhenangst solltest du hier definitiv keine haben – aber wer sich traut, wird mit einem Geschwindigkeitsrausch der Extraklasse belohnt!

Im historischen Luftkurort Bad Gastein schwebst du über wunderschöne Belle Époque Gebäude und den berühmten Gasteiner Wasserfall – deshalb heißt der Seilzug hier auch Flying Waters (20 Euro). Das Panorama ist in jedem Fall königlich, denn dich erwartet ein großartiger Blick über den historischen Ortskern, den imposanten Wasserfallweg sowie die faszinierende Bergwelt der Hohen Tauern.

In 85 Metern Höhe mit bis zu 65 km/h über die Köpfe der Wanderer hinwegsausen: Mit dem Serfauser Sauser geht es in Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol in rasantem Flug über eine 2.000 Meter lange Strecke ins Tal (35 Euro).

Hallo Sommerfrische: Ab an den See!

Mal ganz ehrlich: Warum sollten wir unsere Sommerferien in brütender Hitze an völlig überfüllten Stränden verbringen, wenn es doch gerade im Juli und August auch bei uns traumhaft schön ist? Da bleiben wir doch lieber zuhause, trommeln alte Freunde zusammen und frönen ganz entspannt unserer Seenliebe!

Wo sich einst Gustav Klimt zu seinen Landschaftsbildern inspirieren ließ, lässt es sich nicht nur herrlich plantschen und entspannen, sondern auch wandern, tauchen und – feiern! Der Attersee gehört mit seinem wunderbar glasklaren, türkisen Wasser zweifellos zu den schönsten heimischen Seen und ist außerdem noch eine Top-Location für besondere Events: Am 6. Juli herrscht bei FM4 Unlimited (Tickets: 29,50 Euro) am Attersee wieder ausgelassene Festival-Stimmung – und den Kater ertränken wir am nächsten Tag einfach im See…
Sobald von Seen die Rede ist, kommt zwangsläufig auch unser südlichstes Bundesland ins Spiel: Das sonnige Kärnten ist ein echtes Eldorado für Wasserratten, denn die Gesamtfläche aller Seen beträgt rund 60 Quadratkilometer – hättest du’s gewusst? Unsere Wahl für die diesjährige Sommerfrische: Natur pur am Weissensee. Der reinste Badesee der Alpen liegt auf einer Höhe von 930 bis 2.200 Metern und wird aufgrund seiner imposanten Kulisse auch Spielplatz der Natur genannt. Perfekt, um einfach mal komplett abzuschalten und die Batterien aufzuladen.

Hoch hinaus: Erklimme die Großglockner Hochalpenstraße

Seit der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße im Jahr 1935 muss man kein Profi-Bergsteiger mehr sein, um den Blick auf Österreichs höchsten Berg zu genießen: Im Glocknerbus kannst du in Begleitung eines fachkundigen Nationalpark-Rangers die 48 Kilometer ganz bequem zurücklegen und in die Geschichte dieses faszinierenden Giganten eintauchen. Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe aus eröffnet sich dann das unvergleichliche Panorama auf den Großglockner, der mit seinen 3.798 Metern den größten Gletscher der Ostalpen überragt.

Klar: Ambitionierten Besuchern ist es natürlich vorbehalten, die Großglockner Hochalpenstraße aus eigener Kraft zu erklimmen – beispielsweise mit dem Rennrad. Dafür solltest du jedoch richtig fit sein, denn selbst für geübte Sportler ist die rund 170 Kilometer lange Rundtour eine echte Herausforderung. Die schönste Aussicht auf den Dreitausender und das Glocknermassiv bietet die Etappe vom Fuscher Törl auf die Edelweißspitze in 2.571 Höhenmetern.

In jedem Fall darfst du dich während deines Ausfluges auf außergewöhnliche Tierbegegnungen freuen: Am Großglockner lebt das Alpenmurmeltier – und wer mit den pelzigen Nagern so richtig auf Tuchfühlung gehen möchte, sollte einen Abstecher beim „Mankei-Wirt“ im Gasthof an der Fuscher Lacke einplanen: Die kleinen Schützlinge des Murmeltierzüchters sind alles andere als scheu und einfach unglaublich süß!

Großglockner Hochalpenstraße
www.grossglockner.at
Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Anfang November
Preise / Tag: PKW 36,50 Euro, Motorrad 26,50 Euro
Glocknerbus: Busfahrt + Tageskarte + Nationalpark Ranger ab 34 Euro

Ride with a View: Schwing dich in den Sattel

Als echter Adrenalin-Junkie kannst du es kaum erwarten, dich im Sommer endlich wieder deinem geliebten Mountainbike zu widmen? Dann nutze die Sommerferien, um an deiner Technik zu feilen und dich voll und ganz dem Flow hinzugeben!

Flow Country Trail

Mit 11 Kilometern Länge ist der Flow Country Trail auf der Petzen in Südkärnten der längste Flow Trail Europas. Die Strecke wurde von der International Mountainbike Bicycling Association (IMBA) sogar als bester Flow Trail 2014 ausgezeichnet! Unzählige Tables, Anleger und Steilkurven erwarten dich auf diesem besonderen Trail, der sich von 1.000 Metern Höhe über den Südkärntner Hausberg bis ins Tal windet. Wenn du dich schon zu den Downhill-Spezialisten zählst, kannst du dich auch an den „Petzen Thriller“ wagen, der 2016 eröffnet wurde. Anfänger verbringen am besten ein paar Stunden im Übungsparcours an der Talstation, bevor es mit der Kabinenbahn gemütlich zum Einstieg des Trails geht. Auch Bikes und Equipment können vor Ort geliehen werden.

www.petzen.net
Wo: St. Michael ob Bleiburg
Preise: Seilbahntransport auf die Petzen (nur Bergfahrt): 22 Euro

Wexl Trails

Abwechslung pur erwartet dich im Trailpark Wexl Trails in St. Corona am Wechsel. Anfänger lernen die wichtigsten Bike-Grundtechniken auf der Skillsline, hast du den Dreh erstmal raus, perfektionierst du deine Technik auf dem Flowtrail, dem Singletrail und den Panorama-Trails. Um gemütlich zum Ausgangspunkt des jeweiligen Trails zu gelangen, steht ein Shuttleservice bereit, deine Kurse kannst du vorab einfach online buchen. Wer kein eigenes Bike zur Verfügung hat, leiht sich im Bike-Verleih ganz einfach eines – vom Dirtbike bis zum E-Mountainbike ist alles vorhanden.

WexlTrails

www.wexltrails.at
Wo: St. Corona am Wechsel
Preise: Tageseintritt Trails
Park: 9 Euro

Klar Schiff: Endlich Segeln lernen

Am Sonntag will dein Süßer mit dir Segeln gehen? Wunderbar – denn unsere heimischen Seen bieten optimale Bedingungen für einen Segeltörn. Segeln zu lernen ist übrigens gar nicht so schwierig, wie es aussieht und mit dem entsprechenden Kurs kannst du bereits nach einer Woche deine Jolle alleine segeln!

Wenn die Temperaturen in Wien mal wieder unerträglich werden, ist es für hitzegeplagte Stadtbewohner höchste Zeit, das Weite zu suchen: Als „Meer der Wiener“ bietet der Neusiedler See ideale Wind- und Wetterbedingungen, um die Segel zu hissen. Bei hohen Windstärken rollen die Wellen des größten Steppensees Mitteleuropas tatsächlich wie am Meer, sodass auch ambitionierte Segler – und solche, die es werden wollen – voll auf ihre Kosten kommen. Einen Grundkurs mit allen theoretischen und praktischen Grundlagen wie Materialkunde, Knoten, Wetterkunde, Segelsetzen, Wende, An- und Ablegen kannst du übrigens bereits innerhalb von zwei Tagen (insgesamt 16 Stunden) absolvieren. Der nächste Schritt deiner Segelkarriere ist dann der fünftägige (35 Stunden) BFA-Kurs (A-Schein), der dich bereits zur selbstständigen Führung von Segelbooten in Binnengewässern berechtigt.

Neusiedler See

Mission To Sail

www.segelschule-neusiedlersee.at
Wo: Podersdorf am Neusiedlersee
Preise: Grundkurs 249 Euro, A-Schein-Kurs (BFA) 259 Euro

Segelschule Club Danube

Auch in Wien kannst du Segeln lernen, und zwar direkt an der Alten Donau. Hier hast du außerdem die Möglichkeit, dich für ein Skippertraining inklusive Küstenpatent im kroatischen Vodice anzumelden. Der dreitägige Kurs ist eine ideale Kombination aus Praxisschulung und Theorieprüfung und stellt die Weichen für deine Segelkarriere am Meer!

Alte Donau Wien

www.sailing-cd.com
Wo: Alte Donau
Preise: Kombiangebot Küstenpatent & Praxistraining: 470 Euro

So weit dich die Füße tragen: Österreichs Weitwanderwege

 

Dein Traum ist es, irgendwann den berühmten Jakobsweg zu gehen? Dann starte doch diesen Sommer gleich mit dem Warm-up! Österreich ist ein echtes Weitwanderparadies und die vielseitigen Wanderwege sind eine tolle Möglichkeit, um die landschaftlichen Facetten aller neun Bundesländer zu erkunden. Wenn dir das noch nicht genügt, sind die europäischen Fernwanderwege genau das Richtige für dich – werde zum Grenzgänger und wandere bis nach Bella Italia!

Alpe-Adria-Trail

Der bekannteste grenzüberschreitende Fernwanderweg ist der Alpe-Adria-Trail, der auf insgesamt 43 Etappen und circa 750 Kilometern die Regionen Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien verbindet. Ausgangspunkt ist der Großglockner, danach geht es durch das traumhaft schöne Kärntner Berg-‐und Seengebiet weiter bis zur Adria nach Muggia.

Die einzelnen Etappen sind um die 20 Kilometer lang und mit einer Gehzeit von rund sechs Stunden kalkuliert. Selbstverständlich kannst du die definierte Route von beiden Richtungen aus starten oder einfach nur entlang deiner Lieblingsetappe wandern – je nachdem, wie es um deine Zeit und Lust bestellt ist. Um den Alpe-Adria-Trail zu begehen, sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich, da selbst die Etappen in hochalpinem Ambiente technisch einfach sind.

Entlang der Strecke findest du zahlreiche Einkehrmöglichkeiten wie Hütten oder Gasthöfe – vor allem im Sommer solltest du deine Unterkünfte aber unbedingt vorab reservieren. Das Zelten ist in allen drei Ländern nur auf Campingplätzen erlaubt, diese stehen jedoch nicht in allen Orten zur Verfügung. Eine detaillierte Etappenbeschreibung inklusive aller Nächtigungsmöglichkeiten findest du auf der Website des Alpe-Adria-Trails, zudem steht eine praktische App zum Download bereit.
Alpe Adira Soca Trail

alpe-adria-trail.com
Strecke: Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien
Länge: 750 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Zentralalpenweg

Wer regelmäßig wandert und über eine wirklich gute Kondition verfügt, kann sich an den anspruchsvollen Zentralalpenweg wagen. Als Teil der Via Alpina und längster der zehn großen Weitwanderwege Österreichs führt er von Vorarlberg durch Tirol, Salzburg, die Steiermark, Niederösterreich und das Burgenland. Vor allem die hochalpinen Etappen erfordern eine gute Ausrüstung und Ausdauer, denn die Strecke durch die Hohen Tauern und die Ötztaler Alpen führt zum Teil in schwindelerregende 3.000 Meter Höhe. Doch die Anstrengung lohnt sich – freu dich auf atemberaubende Panoramen und einzigartige Fotomotive!

bit.ly/zentralalpenweg
Strecke: Von Feldkirch in Vorarlberg bis Hainburg an der Donau
Länge: 1.270 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

Fotos: Fotos (c): Leoganger Bergbahnen, Claudiad – istock.com, grossglockner.at, Wexl Trails, EKH-Pictures, delray77 – istock.com, 

 

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